Heißkleber

Heißkleber ist in der Verwendung sehr vielseitig. Das Gerät ist schnell einsatzbereit. Mit einigen zusätzlichen Tipps wird die Benutzung für dich aber noch einfacher. 

Ausführungen

Um Heißkleber zu verarbeiten benötigt man eine Heißklebepistole und Klebesticks. Zwei Aspekte sind wichtig. Die solltest du vor der Anschaffung berücksichtigen, zum einen das Modell der Heißklebepistole und der Durchmesser der Klebesticks.

Die zwei Varianten der Heißklebepistole:
– Betrieb über Stromkabel
– Betrieb über Batterien, ohne Kabel

Beide Geräte haben ihre Vor- und Nachteile. Mit Batteriebetrieb bist du örtlich flexibel, hast aber den Nachteil, dass du sie nur mit Batterien benutzen kannst. Das produziert Müll, lässt sich aber mit wiederaufladbaren Batterien umgehen. Mit Kabel kannst du das Gerät jederzeit benutzen. Du brauchst nur die Nähe zu einer Steckdose. Batterien oder Aufladen von Batterien entfällt.
Außerdem solltest du beim Kauf des Gerätes darauf achten, welchen Durchmesser die Klebesticks haben. Es gibt sie mit einem Durchmesser von 7 und 11 Millimetern in den Farben klar, bunt und metallic. Das kann je nach Projekt sehr interessant sein. Beachte nur, dass du immer eine ganze Stange verarbeiten musst und nicht einfach zwischen den Farben wechseln kannst.

Bestandteile

Die Klebesticks bestehen aus Kunststoff, der grundsätzlich nicht giftig ist. Allerdings ist bei der Verarbeitung empfehlenswert, gut zu lüften, da durch die Erhitzung giftige Dämpfe entstehen können. Nach dem Aushärten ist der Kleber ungiftig.

Vorbereitung

Der Arbeitsplatz und die Materialoberflächen sollten immer sauber und möglichst, staub-, schmutz- und fettfrei sein. Bei sehr glatten Oberflächen hilft ein Aufrauen der Oberfläche mit Schleifpapier. 

Verwendung

Egal für welches Gerät du dich entscheidest, die Bedienung ist recht simpel. 

  • Du steckst einen Klebestick in der Farbe deiner Wahl hinein
  • Gerät einschalten
  • Nach einigen Minuten ist die Heißklebepistole einsatzbereit 
  • Das merkst du, wenn der Kleber flüssig vorne aus der Spitze kommt
  • Zum Kleben eine nicht zu große Menge Heißkleber auf eine Seite aufbringen und die Werkstücke fest zusammendrücken
  • Nach kurzer Zeit ist dieser fest und nach etwa 5 Minuten ausgehärtet.

Vorteile

Heißkleber ist mit wenig Aufwand schnell einsatzbereit. Er ist vielseitig einsetzbar und klebt schnell nahezu alle Materialien.

Nachteile

Bei der Verwendung solltest du vorsichtig sein. Die Spitze und der Kleber werden sehr heiß und es kann zu Verbrennungen kommen. Je nach schwere der Verbrennung, solltest du kühlen. Bei  starken Verbrennung, wo Kleber mit der Haut verbunden ist, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Je nach Projekt zieht der Kleber Fäden und ist sichtbar.  Mein Tipp: Du kannst solche Klebestellen  kaschieren, z.B. mit Moos, kleinen Holzstücken, Sand oder was sonst zu deinem Projekt passt.

Alternativen

Auch wenn Heißkleber viele Materialien klebt, eignet er sich nicht für alles. Es gibt Klebstoffe, die sich je nach Projekt noch besser eignen. Dazu findest du weitere Artikel aus der Serie „Klebstoff-Guide“ auf meinem Blog. Einige Artikel sind bereits veröffentlicht (mit Link), andere sind in Planung.

  • Holzleim bzw. Weißleim
  • Sekundenkleber
  • 2-Komponenten-Kleber
  • Uhu hart
  • Patafix
  • Übersicht „Welcher Klebstoff eignet sich für welchen Werkstoff“ zum Download

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